Sushi

Sushi

Aber mal anders – nicht mit Nori-Blättern, sondern mit Reispapier.

Ich esse gerne Sushi, allerdings sind leider viele der klassischen Zutaten wie Avocado, Gambas, Krebsfleisch, Wasabi und Noriblätter (sehr jodhaltig) nicht verträglich. Da Soyasoße auch histaminhaltig ist, verzichte ich auf diese. Da man bei der Sushi-Herstellung schön varrieren kann, kannst Du hier alles verwenden, was du verträgst und magst. Falls Du Fisch verwendest, solltest Du auf die Frische achten!

Ich habe z. B. Möhre, Paprika und Gurke kombiniert, das ist keine klassische Variation, aber es schmeckt super! Das nächste Mal werde ich es mit Kürbis und Grünkohl ausprobieren oder Mango, Grünkohl und Gurke?

Sushi selber herstellen ist gar nicht so schwer, ich würde Dir allerdings eine Bambusmatte zum aufrollen empfehlen. Außerdem habe ich herkömmlichen Milchreis verwendet und nicht extra Sushireis gekauft, das hat auch prima funktioniert.

Das tolle ist, dass ich das Sushi auch am nächsten Tag noch vertragen habe. Natürlich über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt. Aber so hatte ich direkt eine tolle Mahlzeit, die ich problemlos mit zur Arbeit nehmen konnte.

Essig enthält viel Histamin, ich greife allerdings ab und zu auf Reisessig oder Apfelessig zurück. Von den Obstessigen ist der Apfelessig nämlich der histaminärmste und deshalb verwende ich diesen, wenn ich z. B. ein Salatdressing mache. Reisessig gilt als halbwegs verträgliche Alternative, bisher hatte ich noch keine Probleme, allerdings verwende ich ihn auch nicht oft und nicht in Massen.

 

 

 

 

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Sushi
Portionen
Reisblätter
Zutaten
  • 250 g Milchreis natürlich kannst Du auch Sushireis nehmen
  • 50 ml Reisessig
  • 25 g Zucker
  • etwas Salz
  • Frischkäse nach Bedarf
  • 1/2 Paprika
  • 1 Möhre
  • 1/4 Gurke
  • anderes Gemüse nach Bedarf
Portionen
Reisblätter
Zutaten
  • 250 g Milchreis natürlich kannst Du auch Sushireis nehmen
  • 50 ml Reisessig
  • 25 g Zucker
  • etwas Salz
  • Frischkäse nach Bedarf
  • 1/2 Paprika
  • 1 Möhre
  • 1/4 Gurke
  • anderes Gemüse nach Bedarf
Anleitungen
  1. Zunächst den Reisessig mit dem Zucker und Salz in einen Topf geben und unter ständigem Rühren erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann beiseite stellen.
  2. Den Reis nun mit kaltem Wasser bedecken, kneten und das Wasser abgießen. So oft wiederholen, bis das Wasser klar ist. Anschließend den Reis für ca. 30 Minuten in kaltem Wasser ruhen lassen.
  3. Jetzt den Reis in 400ml Wasser aufkochen und bei schwacher Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen. Dann ein Tuch zwischen Topf und Deckel legen und für weitere 20 Minuten ruhen lassen.
  4. Den Reis in eine flache Schüssel geben und die Essig-Zucker-Flüssigkeit hinzugeben und vorsichtig vermischen.
  5. Nun ein feuchtes Tuch über die Schüssel legen und den Reis weitere 30 Minuten ruhen und auskühlen lassen. Hinweis: Die Schüssel nicht in den Kühlschrank stellen, sonst wird der Reis hart!
  6. In der Ruhezeit das entsprechende Gemüse in dünne Streifen schneiden.
  7. Jetzt gehts los mit dem Sushi-Rollen. Hinweis: Ich habe die Sushimatte in Frischhaltefolie gewickelt, so bleibt diese schön sauber 😉
  8. Die Reispapierblätter einzeln in warmes Wasser tauchen, einweichen, abtropfen lassen und auf ein feuchtes Tuch legen.
  9. Ein vorbereitetes Reisblatt auf die Bambusmatte legen. Die Finger mit kaltem Wasser anfeuchten und den Reis auf dem Blatt verteilen, an der hinteren Seite einen 2 cm breiten Rand frei lassen.
  10. Nun relativ am Anfang der Reisfläche Frischkäse längs verstreichen. Die Gemüsestreifen auch längs in einer Linie darauf anordnen.
  11. Die Sushimatte am unteren Rand anheben und das gefüllte Reisblatt vorsichtig zusammenrollen und festdrücken. Darauf achten, dass das Reisblatt nicht an der Folie kleben bleibt 😉
  12. Mit der Naht nach unten auf ein Brett legen und mit einem scharfen, angefeuchteten Messer in gleichmäßige Stücke schneiden.

 

 



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